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Ruhiges Japandi-Office-Design

Als das japanische Technologieunternehmen Alps Alpine sein Büro in Göteborg renovierte, traf skandinavische Ruhe auf japanische Präzision. In diesem sorgfältig gestalteten Arbeitsplatz – nominiert als Schwedens Bestes Büro 2025 – war das Ziel, einen Raum zu schaffen, der zugleich einladend und ausgewogen wirkt.

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Als das japanische Technologieunternehmen Alps Alpine sein Büro in Göteborg renovierte, traf skandinavische Ruhe auf japanische Präzision. In diesem sorgfältig gestalteten Arbeitsplatz – nominiert als Schwedens Bestes Büro 2025 – war das Ziel, einen Raum zu schaffen, der zugleich einladend und ausgewogen wirkt.

Mit rund 105 Mitarbeitenden, von denen viele Ingenieurinnen und Ingenieure sind, war ein ruhiges und fokussiertes Arbeitsumfeld besonders wichtig. „Die Vision war es, eine warme und vertraute Atmosphäre zu schaffen“, erklärt Office Coordinator Linda Hörberg. Deshalb steht das Wohlbefinden der Mitarbeitenden im Mittelpunkt – mit einem klaren Design und einer warmen, menschlichen Note.

Als japanisches multinationales Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio griff Alps Alpine ganz natürlich auf sein kulturelles Erbe zurück. Das Büro setzt auf den Japandi-Stil – eine Verbindung aus skandinavischem Minimalismus und japanischer Ästhetik. Die Innenarchitekt:innen von Modesty wurden damit beauftragt, diese Vision zum Leben zu erwecken. „Wir haben das gewünschte Gefühl vermittelt und Modesty vollkommen vertraut“, sagt Linda.

Industrielle Elemente treffen auf warme Materialien

Um die weiche, natürliche Farbpalette auszubalancieren, erhielten Teile des Interieurs einen stärker industriellen Charakter. Decken wurden geöffnet, um Lüftungs- und Versorgungssysteme sichtbar zu machen. Dadurch entstanden mehr Tiefe und Kontraste, während gleichzeitig die verschiedenen Ebenen des Gebäudes miteinander verbunden wurden.

Ein Entspannungsbereich, eine von Japan inspirierte Sauna und sogar eine Dachterrasse unterstreichen den Fokus auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden.

Ein entscheidendes Element für die ruhige Atmosphäre war der Boden Terra Brown Woodura Planks. „Wir haben uns für XL-Dielen entschieden, da der Boden auf großen Flächen verlegt wurde und wir eine ruhigere Optik erzielen wollten“, erklärt Linda. „Der warme Farbton passt perfekt zum Einrichtungskonzept.“

Allein im Empfangsbereich wurden insgesamt 435 m² Holzboden verlegt, wodurch ein warmer und einladender erster Eindruck entsteht. „Wir wollten, dass Eingangsbereich und Empfang einladend wirken – und der Holzboden trägt wesentlich dazu bei.“

Für den täglichen Einsatz geschaffen

Das Team war bereits mit Woodura Böden vertraut: „Wir wussten, dass das Produkt langlebig und ideal für Bereiche mit hohem täglichem Publikumsverkehr geeignet ist. Außerdem verbindet der Boden alle Materialien im Interior miteinander“, sagt Linda. „Er schafft eine
Verbindung zwischen warmen und kühleren Farbtönen im gesamten Raum.“

Wie bei vielen Renovierungsprojekten gab es auch hier technische Herausforderungen. Ein zentrales Problem waren unebene Unterböden. „Es gab Höhenunterschiede im Betonboden, deshalb mussten wir ihn ausgleichen und anheben.“ Der gesamte Bürobereich wurde angepasst, um eine gleichmäßige Fläche ohne Gefälle zu schaffen und sowohl Funktionalität als auch Komfort sicherzustellen.

Nachhaltigkeit und Qualität im Mittelpunkt

Nachhaltigkeit war während des gesamten Projekts ein zentraler Leitgedanke und spiegelte sowohl japanische als auch schwedische Werte wider. „Sie war bei jeder Materialentscheidung absolut entscheidend“, sagt Linda. Von verantwortungsvoll beschafften Materialien bis hin zu wiederverwendeten Elementen wie Möbeln aus recyceltem Leder sollte jede Entscheidung die Werte des Unternehmens widerspiegeln.

Alle Entscheidungen stehen für Qualität – und genau das repräsentiert auch das Unternehmen.

Ein Raum, der die Menschen widerspiegelt

Das Büro ist nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern auch ein Ausdruck der Unternehmenskultur. Die Besprechungsräume sind nach japanischen Städten benannt und erzählen jeweils ihre eigene Geschichte. Es gibt sogar einen Super-Mario-Raum, der dem Umfeld eine spielerische Note verleiht. Die Reaktionen von Mitarbeitenden und Besuchenden waren durchweg positiv: „Fantastisch! Wir haben genau das Gefühl erreicht, das wir uns vorgestellt hatten.“

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